Evangelisch-Lutherisches Kirchspiel Auma



Zum Kirchspiel Auma gehören folgende Kirchen:

Kirche „Unser Lieben Frauen1. Kirche „Unser Lieben Frauen" in Auma
Als Baujahr für die Liebfrauenkirche in Auma wird das Jahr 1520 angegeben. Im Jahre 1790 brannte die Stadt einschließlich der Kirchevollständig ab. In der Zeit bis zum Wiederaufbau der Liebfrauenkirche wurden in der damaligen „Gottesackerkirche" (auch „Nikolaikirche") Gottesdienste gefeiert. In den Jahren 1793/94 erfolgte der Wiederaufbau der Liebfrauenkirche und am 3. Advent 1794 wurde die neugebaute Kirche eingeweiht. Die letzte Restaurierung des Bauwerkes wurde 1994 abgeschlossen. Die Kirche hat 2 Emporen.

Der Turm an der Südseite der Kirche könnte etwas älter sein als die Kirche selbst (Zugang von der ersten Empore aus). Zum Geläut gehören 3 Gussstahlglocken aus dem Jahre 1925. Ferner ist noch eine alte Bronzeglocke von 1509 vorhanden, die den Stadtbrand heil überstanden hat (aber nicht mehr zum Geläut gehört).

Zur Innenausstattung der Kirche gehört seit 1818 eine Orgel des Orgelbaumeisters F.W. Trampeli aus Adorf (Vogtland), die 1996 konserviert wurde.

In der Kirche finden regelmäßig Sonntagsgottesdienste in der Zeit von Ostersonntag bis zum Ewigkeitssonntag statt. In der Zeit von 1. Advent bis Karfreitag wird die „Bohlenstube" im Pfarrhaus als Winterkirche genutzt.

2. Kirche zu Gütterlitz
Kirche ZickraEine Kirche wurde hier erstmals in der 1. Hälfte des 16. Jahrhunderts erwähnt. Die jetzige Kirche wurde in den Jahren 1736 - 1739 erbaut. Die letzte gründliche Restaurierung erfolgte in den Jahren 1988 - 1996. Der durch einen runden Triumphbogen vom Langhaus getrennte Altarraum weist 3 sehr schön erneuerte Bleiglasfenster auf. Die Kanzel und der Altar sind beide mit Intarsien verziert.

Seit 1840 gehört zur Innenausstattung eine Orgel des Orgelbaumeister Poppe, die 1997 restauriert wurde.

3. Kirche zu Zickra
Nach Entwürfen von Clemens Wenzesl aus Coudray aus Weimar wurde die Kirche in den Jahren 1823/24 im Klassizistischen Stil erbaut. Der halbkreisförmige Grundriss ist eine ihrer Besonderheiten. Eine weitere Besonderheit ist die Ausmalung der Kirche.

Kirche zu Wenigenauma4. Kirche zu Wenigenauma
Die 1618 hier gebaute und 1719 erweiterte Kirche hat eine schlichte Rechteckform. Erst im Jahre 1901 erhielt sie einen Turm (vorher befanden sich die Glocken im getrennt stehenden Glockenhaus, welches heute nicht mehr vorhanden ist). Eine Besonderheit dieser Kirche sind die 5 Buntglasfenster aus dem Jahre 1914 mit Motiven, die in der Umgebung nicht gleich wieder zu finden sind.

Die ehemalige Patronatsloge wurde zu einen Gemeinderaum umgebaut.

Kreuzkirche Krölpa5. Kirche zu Muntscha
Diese im schlichten klassizistischen Stil 1809 erbaute Kirche fällt durch ihren großen Turm auf. Im Inneren fällt das Gemälde unterhalb der Kanzelwand auf.

Im hinteren Teil der Kirche ist ein Gemeinderaum abgetrennt, der beheizt werden kann.

Weiteres dazu finden sie Öffnet internen Link im aktuellen Fensterhier.

6. Kreuzkirche zu Krölpa
Die kleine Kirche in Krölpa ist durch ihren erhöhten Standort gut sichtbar. Sie wurde im Jahre 1744 in einem schlichten Barockstil erbaut. In den Jahren 2004/2005 wurde das Kirchgebäude durch Zuwendungen und viel Eigeninitiative der Dorfbewohner liebevoll saniert.

Zum Kirchspiel Auma gehören die Stadt Auma mit Untendorf, Gütterlitz, Wenigenauma, Muntscha, Krölpa, Zickra, Braunsdorf mit Tischendorf und Wöhlsdorf mit Wiebelsdorf und Pfersdorf.

Fotogalerie



Kreuzkirche Krölpa
Kirche Auma
Orgel Kirche Auma
Fensterbild Wenigenauma
Kirche Zickra