Evang.-Luth. Kirchgemeinde Gottesgrün



Kirche GottesgrünGottesgrün, ein kleiner Ort östlich von Greiz an der Grenze zu Sachsen gelegen, gehört seit 1543 zum Reußenland und wurde mit der Reformation der Pfarrei Herrmannsgrün zugeordnet. Gottesgrün, auch heute mitunter noch Götzengrün genannt, hat seinen Namen vom Wunder Götz erhalten. Als der in Vergessenheit geriet und man auch von Götzen nichts wissen wollte, wurde aus Götzengrün Gottesgrün. In der Mitte des langgestreckten Ortes steht die kleine Dorfkirche, die 1657, vermutlich auf die Grundmauern der alten Kirche, errichtet wurden. Auf einer Anhöhe stehend, umgeben vom Friedhof, ragt der Dachreiter des steilen Daches der Dorfkirche weit hinaus.

Abendmahl Altar Kirche GottesgrünDer, schlichte Innenraum mit seiner bemalten Holzdecke und einer Empore lädt die Gemeinde sonntäglich zum Gottesdienst ein. Eine treue Gemeinde erfreut sich an Altar aus der Mitte des 17. Jahrhunderts mit Kruzifix und Altarbild, einem Holzrelief mit der Darstellung des Heiligen Abendmahles. Dieses Kunstwerk wird eine vogtländischen Meister zugeordnet, der dieses um 1500 schnitzte. Taufstein und Kanzel stammen aus, dem 16. Jahrhundert und, werden ebenfalls aus der Vorgängerkirche übernommen sein. Die Orgel, 1854 von der Firma Gotthilf Bärmig, Werdau erbaut, hatt eine Kuriosität. In 2. Manual sind Harmoniumstimmen eingebaut. Um diese Stimmen wiedererklingen zu lassen, ist eine umfangreiche Reparatur nötig.

Die kleine ländlich geprägte Gemeinde Gottesgrün mit ihren knapp 130 evangelischen Gemeindegliedern ist eine aktive Gottesdienstgemeinde. Desweiteren gibt es im Ort eine Landeskirchliche Gemeinschaft, die sich aktiv in das Gemeindeleben einbringt und mit prägt.

Fotogalerie



Kirche Gottesgrün
Kirche Gottesgrün
Kirche Gottesgrün im Winter
Kirche Gottesgrün - Altar
Kirche Gottesgrün - Kanzeldeckel
Kirche Gottesgrün - Taufstein
Kirche Gottesgrün - Taufstein
Kirche Gottesgrün - Weihnachtszeit